Kleine Geschichte Altenessens, Karnaps und Vogelheims

Der Name legt es nahe: in Altenessen könnte die Essener Geschichte angefangen haben. Frühe Besiedlung aus fränkischer Zeit lässt sich hier nachweisen, und vielleicht ist der Name dieser winzigen Ansamm­lung von Bauernhöfen am Zusammenfluss von Berne und Stoppenberger Bach später auf das wichtigere Damenstift am Hellweg übertragen worden. Für den Ursprung blieb dann der Name Altenessen. So könnte es gewesen sein, Klarheit darüber lässt die dünne Quellenlage nicht zu. Erstmals bezeugt ist der Name „Aldenessende" in einer Urkunde von 1220, nun bereits deutlich in Abhängigkeit vom benach­barten Machtzentrum Essen.

Über Jahrhunderte lebte die kleine Bauernschaft vor sich hin, Veränderungen gab es kaum. Die Menschen lebten von der Landwirtschaft, die Berne trieb einige Wassermühlen an und bot somit auch Chancen für Handwerker. Im Norden, wo die Emscher sich langsam und mit vielen Windungen durch die Landschaft wälzte, war die Viehofer Mark, locker bewaldetes Bruchland im Allgemeinbesitz, das periodisch überflutet wurde. Sie war nicht parzelliert und bot Raum für Schweinemast und Holzeinschlag. Wildpferde lebten hier, die berühmt waren für ihre Zähigkeit.




Kommentare 

 
# Renate Gruber 2008-12-16 11:57 Ich bin selber zwar gebürtige Essenerin ich bin am Steeler Wasserturm (Huttrop) geboren und erst 2003 in Karnap zugezogen. Da wir uns ein Haus kaufen wollten und dabei auch einige für uns wichtige Kriterien beachten wollten kam Karnap durch ein dummen Zufall für uns in die erste Wahl. Da wir mit 5 Personen (2 Erw. +3 Kinder) schon eher als Großfamilie gelten war für uns ein nahe Grundschule, Kindergarten und Einkaufsmöglich keiten sehr wichtig. Aber natürlich wollten wir trotzdem im "Grünen" wohnen. Dieser Wunsch wurde uns mit einer Doppelhaushälft e von 200qm Wohnfläche + 600qm Garten in der Lüderitzwiese nahe dem Emscherpark in Karnap zu 100% erfüllt! Wir sind hier in Karnap zu 100% zufrieden und glücklich, was auch unsere Kinder und sogar der Hund finden!
Damit kann ich diesem Artikel nur zustimmen, das aus Karnap eine familienfreundl iche idyllische Wohngegend der gehobenen Klasse geworden ist. Schade ist nur das zur Zeit die Infrastruktur (Einkaufsmöglic h keiten und Schulen) abnimmt. Unsere Hauptschule will ja leider schließen und sehr viele kleine Geschäfte gehen pleite.Meine Kinder gehen zwar zum größten Teil noch in die Grundschule, und in der Stadtmitte aufs Gymnasium, trotzdem finde ich es sehr schade das die Hauptschule schließen will. Aber das liegt ja zum Glück nicht an Karnap sondern an der nachlassenden Kaufkraft des "kleinen Mannes". Denn unser guter Mittelstand, der ja gerade hier in Karnap ansässig ist in den Einfamilienhäus ern wird immer ärmer, teils sogar ganz arm, weil es oft keine Arbeit gibt bzw zu wenig Geld da ist. Leider sorgt unsere Politik ja immer noch nur für die sowieso Reichen, das für uns Familien etwas getan wird ist ja leider pure Augenwischerei und Schönrederei.Wir Familien werden leider wirklich immer ärmer,obwohl mein Mann eine gut bezahlte Stellung hat merken wir es bei jedem Einkauf, das wir sehr sparen müssen, um über die Runden zu kommen und von dieser Entwicklung ist fast jeder hier in Karnap betroffen, wodurch Karnap wahrscheinlich wieder einige Eigenheimbesitz er verlieren wird, denn es sind ja gerade Mittelstandfami lien, die sich alte Zechenhäuschen kaufen, denn für ne Villa in Bredeney reicht es bei uns Familien ja leider nicht aus!
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