Wie es früher war
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Der Markt auf dem Karlsplatz
Geschrieben von: sanel
Wenn man davon ausgeht, daß der Marktplatz früher immer Treff- und Mittelpunkt der Ansiedlungen war, dürfte man dieses auch für den heutigen Karlsplatz in Altenessen so sehen, der um 1900 Marktplatz war.
Das Kolpinghaus
Geschrieben von: sanel
Am 29. Juni 1909 wurde der Grundstein für das Katholische
Gesellenhaus in der Weidenstraße (später Lindenstraße, heute Kolpingstraße)
gelegt. Die Straßen rundum waren mit Palmen und Girlanden geschmückt, und
zahlreiche Abordnungen von Vereinen nahmen an der Grundsteinlegung teil. In
einer Urkunde von damals heißt es: "Das Haus soll werden eine Heimat
unseres Vereins, ein Elternhaus für die Gesellen, welche fern von Vater und
Mutter weilen, eine Quelle himmlischen Segens und irdischer Wohlfahrt für
unsere Gemeinde, insbesondere für das Ehrbare Handwerk - Gott segne immer Haus
und alle, die in ihm wohnen werden."
Privatbrauerei Stauder
Geschrieben von: sanel
Im Jahre 1866 kam der gelernte Brauer Theodor Stauder aus Laub bei Nordheim in Bayern nach Essen. Er arbeitete zunächst ein Jahr lang bei dem Müller und Gastwirt Schäfer, der - wie in der Zeit üblich - eine eigene Hausbrauerei außerhalb des Limbecker Tores - das heißt vor den Stadttoren - hatte.
Am 14. November 1867 konnte er bereits die verwaiste Schlicker'sche Brauerei an der Steeler Straße, unweit des damaligen Rathauses, pachten und ließ sofort seine Familie nachkommen.
Die Brücken am Bahnhof
Geschrieben von: sanel
Im April 1991 wurde die südliche Brücke über der Altenessener Straße abgerissen. Seit dem 15. Mai 1847 durchquerte die Köln-Mindener Eisenbahn, eine der ältesten und wichtigsten Bahnlinien Deutschlands, Altenessen. Der Bahnhof Altenessen bildete den Schnittpunkt von 11 verschiedenen Strecken, die das Gemeindegebiet durchquerten.
Der Konsumverein "Wohlfahrt"
Geschrieben von: sanel
Die Wiege des Konsumvereins stand in Essen-Werden. Am 21.11.1903
gründeten 100 Mitglieder mit 729 Mark gesammelten Geschäftsguthabens die erste
Filiale des Konsumvereins für Werden und Umgebung, des späteren Konsumvereins
"Wohlfahrt". Schon bald wurden weitere Filialen in den südlichen
Stadtteilen eingerichtet. 1910 bestanden schon 42 Abgabestellen.


