Wie es früher war
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KG Frohe Narren 1948 e.V.
Geschrieben von: Silke Wenning
1948 Gründung der KG Frohe Narren 1948 e.V.
Wie man unserem Namen entnehmen kann, sind wir über 60 Jahre alt. Karneval gab es auch vor dem Krieg in unserer Stadt. Leider existieren aus diesen Jahren kaum noch Dokumente, vielmehr beruht das heutige Wissen um diese Zeit auf Erzählungen älterer Mitbürger, doch erst wollen wir noch auf andere Dinge eingehen.
Der Graitengraben
Geschrieben von: Dietmar Hollenberg
Der Graitengraben ist nicht nur ein leicht merkwürdiger Straßenname, es war ursprünglich tatsächlich ein Graben, und die gleichnamige Straße wurde erst viel später genau entlang seinem Verlauf angelegt und nach ihm benannt.
Er diente der Entwässerung und Trockenlegung des Bruchgebiets (Sumpf-/Feuchtgebiet) zwischen Altenessen und Katernberg. Heute erinnern noch die Bruchstraße, der Westerbruch und der Tiefenbruch an dieses Feuchtgebiet. Er begann neben der Bruchstraße und führte von da aus fast gerade auf die Berne in der Nähe der Bückmannsmühle zu. Auf diesem Weg unterquerte er drei Bahngleise. Die Unterführung zwischen der Straße Graitengraben und dem Kaiser-Wilhelm-Park wird heute noch von Fußgängern genutzt.
Kleine Geschichte Altenessens, Karnaps und Vogelheims
Geschrieben von: Christoph Wilmer
Der Name legt es nahe: in Altenessen könnte die Essener Geschichte angefangen haben. Frühe Besiedlung aus fränkischer Zeit lässt sich hier nachweisen, und vielleicht ist der Name dieser winzigen Ansammlung von Bauernhöfen am Zusammenfluss von Berne und Stoppenberger Bach später auf das wichtigere Damenstift am Hellweg übertragen worden. Für den Ursprung blieb dann der Name Altenessen. So könnte es gewesen sein, Klarheit darüber lässt die dünne Quellenlage nicht zu. Erstmals bezeugt ist der Name „Aldenessende" in einer Urkunde von 1220, nun bereits deutlich in Abhängigkeit vom benachbarten Machtzentrum Essen.
Ein kleiner Spaziergang durch den Stadtteil
Geschrieben von: Dietmar Hollenberg
Wo ehemals weite Felder bewirtschaftet
wurden, zu einer Zeit, als an der Berne noch Mühlen standen, wo
anschließend die Montanindustrie ihren großen Einzug
hielt, die Schlote der Zechen Kokereien qualmten und das Hämmern
von Metall aus den Fabriken weithin zu vernehmen war, ist in den
letzten Jahrzehnten ein Strukturwandel vollzogen worden, der nur noch
schwer erahnen läßt, wie es vor langer Zeit in Altenessen
einmal ausgesehen hat.
Der Mord an Bauer Holbeck
Geschrieben von: sanel
Auf der Spurensuche nach Altenessener Vergangenheit und Geschichte stoßen wir immer wieder auf einige kuriose Erzählungen.
So auch auf diese, an die sich eine in Altenessen geborene ältere Dame erinnert:
"Die ganze Geschichte begann 1933 mit einem Einbruch in das Bauernhaus Holbeck. Der Hof stand bis zu seinem Abbruch 1967 an der Altenessener Straße, in der Kurve gegenüber dem Stauderkreisel.
Die Einbrecher flohen durch ein Fenster. Josef Holbeck verfolgte sie bis Bönsch im Grünbruch, das war das Gelände hinter der heutigen Stadtbücherei. Dort wurde er von den Gangstern erschossen."


