Radweg Rhein-Herne-Kanal
Geschrieben von: Dietmar Hollenberg
Der Rhein-Herne-Kanal ist nicht nur für Spaziergänger und Bootsfahrer reizvoll, sondern natürlich auch für Radfahrer. Seine geringen Höhenunterschiede und die gut ausgebauten Begleitwege machen ihn gerade für Freizeitradler attraktiv, die sich ungern mit Steigungen, dichtem Autoverkehr oder Fußgängermassen herumärgern.
Ideal zum Radeln ist der Kanal im Bereich Altenessens und Karnaps. Völlig getrennt vom Straßenverkehr und fast ohne Steigungen kann man den Kanal bis zum Nordsternpark und weiter nach Gelsenkirchen begleiten. Erst in Gelsenkirchen muß man den Kanal streckenweise verlassen.
In der anderen Richtung sieht es allerdings erheblich düsterer aus. Der südliche Weg endet an der B224, der nördliche an der Vogelheimer Straße, der Verlängerung der Hafenstraße. Obwohl der weitere Verlauf des Kanals Richtung Oberhausen am Gasometer und Kaisergarten vorbei ebenfalls reizvoll und sehr gut zu fahren ist, gibt es an den Hafenbecken und dem Öllager vorbei kein Durchkommen entlang des Kanals. Wenn man weiter nach Westen will, muß man gezwungenermaßen den Kanal ein gutes Stück weit verlassen und teilweise über Straßen bis zum nächsten Anschluß fahren.
Beide Alternativen sind nicht wirklich empfehlenswert. Vor allem mit Kindern müssen die begleitenden Erwachsenen an manchen Stellen extrem vorsichtig sein, und einige Teilstücke beider Alternativen sind holprig.



Kommentare
ist es möglich, vom ruhrtal-radweg einen abstecher zum tetraeder, gefahrenfrei zu radeln?
mfg
Hans Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
Schwierig. Man kann zwar auf weiten Strecken den Grünzug zwischen Mülheim, Essen und Oberhausen nutzen, aber an einzelnen Stellen sind Berührungen mit Hauptverkehrsad ern unvermeidlich, vor allem im Essener Norden. Am weitesten kommt man abseits des Hauptverkehrs, wenn man von der Zornigen Ameise an die alte Bahnstrecke nutzt und an ihrem Ende weiter durch das Borbecker Mühlenbachtal fährt. Von Essen-Bocholt kann man durch Wohngebiete bis zum Kanal fahren, ihn an einer der Brücken überqueren und von da weiter durch Wohngebiete bis fast an die Halde gelangen.
Eine Karte oder ein Navi muß man dabeihaben, weil man in den Wohngebieten häufig abbiegen muß, um in der richtigen Richtung weiterzukommen. Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
Gruss
jutta Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren